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Routine

Dienstag, ein verdammt stressiger Tag. Den ganzen Tag unterwegs, den ganzen Tag Kopfschmerzen, den ganzen Tag arbeiten. Bis 20.45 Uhr. Und dann? Hausaufgaben machen oder lieber noch mit jemandem schreiben? Eine Frage die mir durch den Kopf ging während ich mich die Treppenstufen hinaufschleppte. Oben angekommen, Jacke ausgezogen und ab an den Pc. Sucht? Mag sein. Sehnsucht. Doch keiner ist da. Ich kann mit niemandem schreiben, mit niemandem reden, denn in 30 Minuten schaut ja alle Welt Dr. House, verstehe, ist natürlich wichtiger. Ich warte noch bis 21.15 Uhr in der Hoffnung das doch noch jemand kommt der sich dafür interessiert wie mein Tag war, doch Fehlanzeige. Was solls, ich bin es gewohnt, gewohnt allein zu sein. Hört sich ziemlich mitleidig an, traurig, traurige Realität.

Mittwoch, der Wecker reißt mich 6.20 Uhr aus dem Schlaf. Schule, 7 Stunden, darunter eine Presentation die, wie sich später herausstellte, ausfiel. Ich setz mich an den Pc mit dem Gedanken, ich hab noch viele Hausaufgaben im Nacken. Ich beschließe eine Hausaufgabe nebenbei zu machen, eine aufwändige, und gleichzeitig beschließe ich mehr bei meinem Freund zu sein als bei meiner Pflicht. Das bin ich auch, bild ich mir jedenfalls ein. Ein Kumpel von meinem Freund kommt on, dabei brauchte ich gerade seine volle Aufmerksamkeit, aber auch egal. Einige Minuten später, dieser Freund scheint nicht mehr zu schreiben, Andi kommt on. Wieder abgelenkt. Positiv abgelenkt und dennoch abgelenkt. Wieder nicht die Aufmerksamkeit die ich gerade bräuchte. Einige Minuten später, Andi ist wieder weg. Noch eine gute halbe Stunde Zeit um den gesamten Dienstag und den gesamten Mittwoch zu beschreiben. Zu wenig Zeit. Vielleicht auch nur zu wenig Zeit für mich. Telefonieren kann ich mit meinem Freund ja auch nicht, denn um 20.15 Uhr kommt ja Hereos. 21.15 Uhr, wo's vorbei ist können wir auch nicht telefonieren, denn dann kommt ja Stargate. Und bevor ich auf die Idee komme mir morgen einen schönen Abend machen zu wollen, nein, da kommt ja das Promi Special.

20.15 Uhr, ich steh auf und mach den Abwasch, erfüllt von Wut und gleichzeitig von Selbstanschuldigungen. Danach Tagebuch schreiben, Tasche packen und nun erneut Tagebuch schreiben. Ich frag mich wieso ich mich überhaupt später mal an diesen Mist erinnern will. ... Vielleicht will ich es ja auch gar nicht, sondern einfach nur meine etwas gehetzten Gedanken niederschreiben, irgendwo loswerden, wo doch jetzt wieder niemand für mich da ist ...

21.11.07 21:28
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Marc (22.11.07 10:42)
Was du sagst ist unfair... v.v
Und deine SMS gestern abend hat einzig darauf abgezielt, mich zu verletzen. Das hat sie bravourös geschafft...


anna (25.11.07 18:04)
hey loreen
kopf hoch es gibt immer mal wieder tage die scheiße sind. mir gehts genauso! ich fühle mich auch oft, sehr oft einsam, ich hätte so gerne jemanden zum schmusen...
loreen und du weißst das ich immer für dich da bin ich hab immer ein offenes ohr für dic dich und deine gefühle - wenn du mich nur lässt. ich kann zwar nicht bei dir in berlin sein,dich in den arm nemen und trösten aber du kannst mir jederzeit sms oder wiimail schreiben und ich würd dofort anrufen oder ins web kommen - wenn es geht das mit dem web -_-

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