Night - Free Template by www.temblo.com




Angst

Die Angst überkommt mich ... umhüllt und verschlingt mich ... Ich starre ins Leere, gelähmt ... vor der Angst die mich so grähmt. Ich bin so stark und doch so schwach, steh wie aus Stein, bin doch wach ... seh das du kaum noch kämpfen kannst ... kann ich dir helfen? Ich habe Angst ...

Angst davor das ich nicht helfen kann, obwohl ich doch will. Angst davor das es zu spät sein kann um zu helfen. Angst davor was in diesem Moment wohl gerade passiert ... nicht mit mir. Angst davor mir und anderen die Wahrheit zu gestehen. Angst vor der Reaktion darauf. Angst davor das das Ende naht und Angst davor das alles zusammenbricht ... auch wenn es nur meine kleine Traumwelt ist ... die sich immer mehr mit Angst füllt.

Damals ... da hat mir mal jemand etwas gesagt ... etwas wie er mich sieht ... natürlich nur im übertragenen Sinne. Ich fass' seine Aussage mal eben zusammen:

Sterbend stehst du vor mir, aus deinen zerschundenen Armen rinnt Blut. Wirkst auf einmal wieder so stark wie früher, so unverletzlich. Deine Augen sind hellwach. Mit spöttischem Lächeln auf den Lippen brichst du in meinen Armen zusammen ... und mit dir die ganze Welt ...

Trifft das wirklich auf mich zu? Und verdammt nochmal, wieso kann man so laut schreien wie man will und keiner hört hin? Und wieso kann man lachen und ist trotzdem traurig? Wieso weint man, wenn sich die Dinge trotzdem nicht ändern? Warum flüchtet man sich in Träume? Um dann wieder aufzuwachen und den Traum in der Realität zu ertränken? Und wieso versucht man vergebens zu vergessen? Die Erinnerungen bleiben ja eh.

 

Würdest du

Würdest du mich ansehen,
dann würde ich erstarren
Würdest du mich ansprechen,
ich machte mich zum Narren
Würdest du mir zu lächeln,
brächtest du etwas in mir zum klingen
Mit einer Berührung
könntest du mich zum Zittern bringen

Würdest du bleiben,
dann könnte ich schweben
Mit nur drei Worten
brächtest du mich zum Leben

Ich weiß, du würdest lachen,
bis auch ich dann lach
Und würdest du sterben,
ich käme nach

 

2.7.07 15:04


Emotionen

... Ja davon gab es in letzter Zeit reichlich. Ein Hin und her der Gefühle. Den einen Tag bin ich glücklich wie nie zuvor, den anderen weine ich stundenlang und an einem anderen bleibt kaum Zeit für Emotionen, weil man einfach nur sachlich korrekt und unnahbar erscheinen muss. Es gibt einfach zu viel Stress zur Zeit ... Morgen kann ich einigermaßen ausruhen, aber zunächst muss ich einen Termin verschieben, den ich sonst morgen hätte. Freitag ist dann das gleiche Spiel noch einmal ... Und dann sind Ferien. Aber ob es das besser macht?

Liebe? Ich glaube ich habe erst in letzter Zeit begriffen was dieses Wort eigentlich bedeutet. ... Nein, eigentlich wusste ich es schon vorher und ich fühlte es auch schon vorher, doch war es nie diese Art von Liebe die ich jetzt erleben darf. Mein Herz macht in letzter Zeit soviele Hüpfer und das obwohl ich diesen Satz "Ich liebe dich" schon so unzählige Male gelesen habe. Woher kommt das? Oder übertreibe ich einfach nur und ich bin es nur nicht gewohnt? Bei meinem Ex-Freund war es auch nicht wirklich Liebe, jedenfalls nicht das was von seiner Seite kam. Er sagte zwar dauernd das er mich lieben würde ... aber wenn ich mit ihm kuscheln wollte hat er mich oftmals einfach weggeschubst ... Einmal schubste er mich weg und knallte mir im selben Atemzug eine ... Und wenige Tage danach hieß es, ich wäre kaltherzig, weil ich nicht mit ihm kuscheln will ... Was ich mir von ihm schon alles anhören musste ... Es ist noch gar nicht solange her, da machte er mich vor einer Freundin fertig ... "Du bist hässlich, eigebildet. Du hältst dich für die Beste, bist aber einfach nur dumm. Du glaubst wohl auch das Schminke dich retten könnte. Du bist kaltherzig. Du spielst allen deinen Freunden nur etwas vor. Vor dir war ich ein braver, normaler Junge. Jetzt bin ich eine Bestie und DU hast mich dazu gemacht! Du und dein Charakter bist einfach nur ekelerregend, ich frag mich wie man nur so sein kann. ..." Einiges davon habe ich mir, ohne es bei Bewusstsein getan zu haben, wohl zu Herzen genommen ...

Wieso sagen soviele Menschen ich sei kaltherzig? Und wieso gibt es immer wieder wenige Menschen die meinen ich sei alles andere als das? Wieso sagen alle ich hätte ein Herz wie ein Stein oder wie ein Eisklumpen? Und wieso sagen das Menschen die mich schon länger kennen? Das macht mir Angst ... Bin ich vielleicht wirklich so ein kühler Mensch? Vielleicht kennen mich diese "Freunde", wie sie sich nennen, aber auch nicht richtig und geben es nur vor. Wer 3 Jahre mit mir auf eine Schule geht, der muss mich doch nicht gleich kennen oder? Mir ist durchaus bewusst das ich meine Probleme damit habe Gefühle auszudrücken ... Ich hab es auch nicht so wie viele Mädchen in meinem Alter, die sich mit ihrer Mutter so gut verstehen und sie hier und da umarmen wo es nur geht, weil sie Angst haben das sie es irgendwann nicht mehr können. Aber muss ich das nur aus Angst tun? Ich habe bei meiner Mutter einfach nicht das Bedürfnis dazu. Für mich ist das nichts. Nicht bei meinen Eltern.

"Guck nicht immer wie ein Stein!" Diesen Satz habe ich schon oft zu hören bekommen. Schau ich wie ein Stein? Wie schaut denn ein Stein? (Einstein? Was hätte er wohl für einen Rat?) Zugegebenermaßen muss man hier, wo ich wohne, in Berlin, immer einen finsteren Blick drauf haben, wenn man sich auf Hauptstraßen bewegt. Das ist einfach nur eine Schutzhaltung. Schaut man hier wie ein Reh durch die Gegend ist es nur noch eine Sache der Zeit bis man hier die Messer auf sich zufliegen sieht.  Aber in letzter Zeit ... ist alles anders. Ich habe mich schon selber dabei erwischt wie ich lächelnd durch die Straßen ging ... wo ich doch sonst so ernst dreinblicke. Gedanken? Mir ist es schon oft passiert das ich an etwas Witziges oder Schönes denken musste und dann vor mich hin grinste und hoffte es würde niemandem auffallen. In letzter Zeit ist das aber wohl unvermeidlich. Jedoch ist es irgendwie auch schön so ... unbeschwert zu sein, was Gefühle anbelangt.

Ich erwache jeden Morgen, mit Tränen auf den Wangen. Träume mich in Ketten und halt mich selbst gefangen. Ich lebe neue Wege und baue neue Brücken, doch kann ich sie nicht gehen, nicht aus freien Stücken. Ich brauche deine Hand ... Nein quatsch, ich will dein Leben. Ich möchte mich mit Hoffnung, auf deinen Weg begeben ... 

4.7.07 20:47


Carpe Diem!

Carpe diem - Nutze den Tag. ... Gestern, nach meinem Vorstellungsgespräch, als ich mit meinem Vater auf dem Weg nach Hause in unserem roten Nissan fuhr, regte mich meine ganze Situation zu denken an. Innerhalb von wenigen Tagen bin ich selbstständiger geworden und nicht nur das, auch ein Stück mehr Selbstbewusstsein begleitet mich fortan. Woher kommt das? Was hat sich in meinem Leben so stark verändert das es scheint als würde sich meine ganze Schüchternheit um 180 Grad drehen?

Das Vorstellungsgespräch gestern in der Rechtsanwaltskanzlei lief sehr gut, es war locker und dennoch sachlich. Die beiden Rechtsanwälte mit denen ich sprach waren mehr als nur freundlich und ich fühlte mich ein Stück weit schon daheim. Würde ich diesen Ausbildungsplatz bekommen, ich glaube ich wäre der glücklichste Mensch auf der ganzen Welt. Für viele bedeutet Arbeit soviel wie Quälerei, etwas zu dem keiner Lust hat. Für mich bedeutet Arbeit Weiterbildung, Weiterentwicklung und sich neuen Anforderungen zu stellen und sie zu bewerkstelligen.

Momentan hab ich (Gott sei Dank) auch nicht viel mit meinem Ex-Freund zu tun. Aber am Montag seh ich ihn wieder. Ich habe jetzt schon keine Lust mich wieder auf sein Geheule einzulassen. Er ist wohl immernoch der Überzeugung das er mich klein kriegen kann wenn er so tut als würde er nachgeben. Egal wie sehr er heult, es lässt mich kalt ... Kalt? ... Nicht mehr lange hin und ich habe nichts mehr mit ihm zu tun, ich freue mich auf diesen Tag. Ab nächsten Donnerstag beginnt dann ein neues Leben für mich. Ein neuer Abschnitt, ein neues Kapitel, wie auch immer man es nennen mag. Ich muss wahrlich Glück haben, denn es gibt treue Menschen die mich auf diesem neuen Abschnitt begleiten. Dennoch bin ich gespannt wie der letzte Schultag, am Dienstag, verlaufen wird. Wir haben Zeugnisausgabe. Mein Zeugnis ist nicht sehr berauschend, bin ich doch in Chemie nur knapp der 6 entkommen. Wie dem auch sei. Nach dieser Zeugnisausgabe will er noch einmal mit mir sprechen, er will unbedingt das wir Freunde bleiben. Er befindet sich immernoch in dem Glauben irgendwas geradebiegen zu können, aber das kann er nicht.

Gestern erst das Telefonat ... es war wieder einmal die reinste Schlacht der Emotionen. Seinerseits: verletzter Stolz. Meinerseits: ... Gleichgültigkeit? Auf jeden Fall war es nichts Positives. Was er sagte ... werde ich so schnell nicht vergessen. "Wie kann man nur so tief sinken wie du? Wie kann man nur so ein einsames Leben führen? ICH habe Freunde, DU hast nur deine lächerlichen Internet-Bekanntschaften! ... Wenn ich es im Leben einmal zu etwas gebracht habe, dann gnade dir Gott." ... Diesmal lasse ich mich von diesen Fertigmachsprüchen nicht unterkriegen. Das hat er vielleicht damals geschafft. Mein Leben ist mit einer Warscheinlichkeit von 100% erfüllter als seines. Und selbst wenn viele meiner "Bekanntschaften" Internet-Bekanntschaften sind, so ist mein Verhältnis zu diesen um einiges intensiver als es zu ihm jemals war! Seine Freunde? Das sind nicht seine Freunde. Es sind die Freunde seines Bruders, aber er lebt wohl nach dem Motto "Alles was ihm und seinen Freunden gehört, das gehört auch mir!". Er ist so besitzergreifend. Gott soll mir gnädig sein. Was glaubt er wer er ist? Er wird niemals zu Macht kommen und wenn er dann einmal eine höhere Position im Geschäftsleben haben sollte, dann hat er das dem Geld seiner Eltern zu verdanken und nicht seinen eignen Leistungen. Mit diesem Menschen will ich nichts mehr zu tun haben.

Tja ... Carpe diem! 

 

7.7.07 18:18


Eifersucht ist eine Leidenschaft ...

... die mit Eifer sucht was Leiden schaft. Suche ich wirklich regelrecht nach Gründen eifersüchtig sein zu können? Manchmal wird es mir so unterstellt. Doch wenn ich selber unglücklich bin, wenn ich wieder diesen Schmerz verspüre, wieso sollte ich dann danach suchen?

Damals wurde ich für meine Eifersucht beschimpft, gedemütigt, fertig gemacht und einmal sogar geschlagen. Narben alter Zeiten? Schon wieder suche ich nach Rechtfertigung für mein Fehlverhalten. Man kann mich mit den kleinsten Bemerkungen verletzen ohne es zu wollen. Heute habe ich zum ersten mal eine andere Reaktion gesehen als "Ach das bildest du dir nur ein, du bist doch ein bisschen blöde!". Heute hieß es auf einmal, dass man an meiner Eifersucht doch erkennt wie sehr einem die andere Person wichtig ist. Stimmt das wirklich?

Ich hoffe nur das meine Eifersucht nicht irgendwann zu erdrückend wird und alles zerstört ... 

9.7.07 21:01


Neben sich stehend ...

Neben sich stehen, keinen Ausweg zu sehen ... Mein Gott, wieso bin ich heute so verklatscht?! Wieso steh ich heute total neben mir? Einerseits bin ich total quirlig und andererseits bin ich schon lange nicht mehr so tief in Melancholie verfallen. Irgendwie bringe ich heute nichts zustande. Das Bild welches ich zu zeichnen begann - ein einziger Reinfall. Man brauch mir nur eine simple Frage zu stellen und ich hab nicht den geringsten Schimmer was diese Person jetzt eigentlich von mir will und laber wirres Zeug.

Versuche ich mich auf etwas anderes zu konzentrieren, als auf meine Sehnsucht, so scheiter ich kläglich daran. Versuche ich ein Gedicht zu schreiben so beeinflusen mich meine Gefühle zu sehr. Versuche ich die Natur zu genießen, mich auf den Balkon zu setzen und in den Himmel zu schauen, so driften meine Gedanken immer wieder ab, weit weg von hier.

Und was ich mich als einzigstes frage ... Wieso?

14.7.07 14:43


Die einzige Verbindung ...

... war heute hin. Ich hät mich aufregen können, es war zum Haare raufen! ... Okay, ich habe mich aufgeregt und Haarausfall habe ich zur Zeit sowieso, aber egal. Das Internet war weg. Für viele Stunden. Und das obwohl es doch die einzige Verbindung ist zu den Menschen die mir am wichtigsten sind ... Nicht das ich keine Freunde hätte die in der Umgebung wohnen  Und dann sehe ich es ... Das Internet ist wieder da und mein Freund vor 2 Minuten weg. Ich hät mir die Kugel geben können! Aber wie dem auch sei.

Morgen geht es richtig los, ich freu mich sogar schon auf morgen. Zusammen mit meiner kleinen Schwester werde ich den Bus um 11.16 Uhr nehmen und zu meiner besten Freundin fahren. Wir gehen in den Pool und werden wieder viele Bilder machen ^^ Kaum zu glauben wieviel Spaß ich mit den beiden haben kann. Meine beste Freundin, Maria, kenn ich schon seit 11 Jahren, eine beachtliche Zeit wenn man bedenkt wie oft wir umgezogen sind. Zu erst zogen wir in eine Wohnung über der von Maria und ihren Eltern. Ich erinnere mich als wäre es gestern gewesen ... Ich spielte mit meiner Schwester auf dem Innenhof und dann kam Maria durch den Hausflur und fragte ob sie mitspielen dürfe. Natürlich durfte sie. Ab dem Moment (ich war 6) began eine richtig dicke Freundschaft.

Ein paar Jahre später zog sie mit ihren Eltern in eine Wohnung ein paar Straßen weiter, wir zogen in das selbe Haus, wohnten aber diesmal unter ihnen. Wieder ein paar Jahre später (man sollte meinen sie wollten uns loswerden) bauten sie ein Haus, außerhalb Berlins. Damals hatte ich meine Bedenken ob die Freundschaft wirklich halten kann, aber wie sich zeigt kann sie das und morgen sehen wir uns wieder. Wir sehen uns eh mindestens einmal in 2 Monaten. Außerdem chatten wir oder wir telefonieren. ... Ich bin älter als Maria, aber nicht viel älter, fast ein Jahr. Ich bin froh sie morgen wiedersehen zu können ...

Den Tag über werden wir morgen bei ihr bleiben, wohl vorrangig im Pool. Danach nehmen wir den letzten Bus zurück nach Berlin, setzen uns Abends noch ins Mc Donalds und gehen so gegen 21 Uhr wieder nach Hause. Sie übernachtet bei uns. Ich seh es ja schon vor mir wie ich mir dann wieder die Nacht um die Ohren schlagen kann wärenddessen die beiden nur am quatschen sind ^^

Und obwohl ich mich so auf morgen freue ... vergehe ich scheinbar in Sehnsucht ... Heute um 17 Uhr, wäre ein Zug vom Hauptbahnhof aus direkt zu meinem Ziel gefahren ... ... Ich freu mich auf morgen ...

15.7.07 23:19


Die Motorradfahrt

... Vergangene Nacht, ein merkwürdiger Traum. Nur ein Traum und doch so intensiv als wäre er real. Ich spürte den Wind durch meine Haare wehen, als ich mit ihm auf dem Motorrad eine Landstraße entlang fuhr ...

Ich saß hinten auf dem Motorrad, klammerte mich an ihm fest um nicht zu fallen. Wir fuhren sehr schnell und ich trug keinen Helm. Anfangs hatte ich große Angst davor zu stürtzen, doch mit jeder Minute die verstrich fühlte ich mich sicherer. In der Ferne war ein kleines Dorf zu sehen, auf der Straße, hier und da ein paar alte Bäume. Es war still, bis auf die Motorengeräusche war nichts zu hören, bis er dann auf einmal sagte: "Hier ... setz meinen Helm auf.". Ich war verwundert, tat aber was er sagte.

"Umarme mich", sagte er und ich umarmte ihn. "Sag das du mich liebst." Ich sagte "Ich liebe dich...". Auf einmal hatte er das Motorrad nicht mehr unter Kontrolle und wir fuhren gegen einen Baum ... Er starb noch vor Ort ... Ich wurde wach, in einem Krankenhaus, neben mir eine Zeitung. Ich nahm sie und sah auf dem Titelblatt "Tödlicher Unfall, er bemerkte das die Bremsen nicht mehr funktionierten, gab ihr den Helm und starb noch am Unfallort" ...

Dann wurde ich wach. Tränen in den Augen, verschwitzt, draußen gewitterte es und um mich herum schlief meine Schwester und meine beste Freundin. Nie wieder will ich solch einen Traum haben, nie wieder ... 

17.7.07 23:32


 [eine Seite weiter]
   
© 2007 Free Template by www.temblo.com. All rights reserved.
Design by Marco Köppling. Host by myblog