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Neues Kapitel

Ein neues Kapitel in meinem Leben hat begonnen und das letzte Wochenende hat es eingeläutet. Was dieses neue Kapitel meines Lebens bringt, bleibt abzuwarten. Die Seiten des letzten Kapitels habe ich nun umgeschlagen, zu den Akten mit der Aufschrift "Vergangenheit" gelegt. Ich liebe, also lebe ich. Endlich leben ...

Wenn da nicht die neue Schule wäre. Seit letzten Donnerstag besuche ich jene Schule mit dem schlimmsten Ruf Berlins. Nicht, das ich auf sowas hören würde, ich hab es selbst schon zu spüren bekommen wie schlagfertig die Argumente der Schüler dieser Schule sind. Und ich habe Angst. Jeden Tag habe ich eine scheiß Angst, wenn ich in der Bahn sitze und auf dem Weg zu dieser Schule bin. Aber ich zeige sie nicht. Ich will niemandem Kummer bereiten, will nicht das man in ständiger Angst um mich leben muss. Dennoch muss ich darüber reden, einfach reden, um irgendwie meiner Angst Luft zu machen. Ich will weg von dieser Schule ... so schnell wie möglich. Eines gibt mir die Kraft jeden Morgen wieder diesen Weg zu gehen ...

Ich liebe, also lebe ich.

2.9.07 21:20


Niemals zuvor ...

Zu Hause, in meinem kleinen, leeren und einsamen Zimmer. Niemals zuvor kam mir mein Raum so leblos und kalt vor wie jetzt. Niemals zuvor fühlte ich mich so leer und trostlos. Niemals zuvor verging ein Wochenende so schnell wie dieses. Niemals zuvor habe ich den Satz "Mir schlug das Herz bis zum Hals." so ernst gemeint und niemals zuvor war ein Abschied so hart wie dieser.

Ich erinner mich noch ganz genau an den Samstag morgen, in aller Frühe auf dem Bahnhof. Der Zug hatte einige Minuten Verspätung und ich wurde immer nervöser. Dann ... die Durchsage. Ich steig die Treppen zum Gleis 11 (meine Lieblings-und Glückszahl) hinauf mit einem Gefühl im Bauch als würden gerade 100 Dino's in meinem Bauch Fußball spielen. Oben angekommen seh ich den Zug anfahren und dann ging alles ganz schnell ... Noch als ich im Auto saß dachte ich "Ok Loreen, hauptsache du hinterlässt einen guten ersten Eindruck.", als jedoch der Zug anrollte dachte ich "Ok Loreén, scheiß auf den ersten Eindruck, hauptsache du überlebst das jetzt." ...

Das Wochenende verging wie im Flug, aber es war das schönste welches ich bisher erleben durfte und ich hoffe es bleibt nicht das einzige.

Den Abschied, gestern Abend 0.28 Uhr am selben Bahnhof hab ich allerdings kaum verkraftet. Ich glaube, das war soziemlich der schwerste Moment in meinem Leben. Ich habe es nicht geschafft stark zu sein, dabei wollt ich doch für uns beide stark genug sein damit es keine Tränen gibt. Anfangs hab ich es auch geschafft, aber spätestens als der Zug nicht mehr zu sehen war, war es vorbei ... Ich musste dann wieder runter um mit Papa im Auto nach Hause zu fahren, wollte unnahbar erscheinen, wollte Papa gegenüber den Eindruck erwecken als wäre alles gut, doch als wir ins Auto stiegen und Papa das Radio angestellt hatte ging gar nichts mehr ... Ich dachte darüber nach das vorher noch jemand mit mir in diesem Auto saß, als wir diesen Weg gefahren sind. Als ich den Mond sah war mir noch mehr nach heulen. ... "Du kannst mich nicht immer sehen, dennoch bin ich immer da. Wie der Mond." ... Zu Hause angekommen. Ich stieg die Treppen hinauf, die kurz zuvor noch jemand mit mir hinabgelaufen war. Ich kam ins Zimmer indem ich vorher noch mit jemandem gewesen war, nur diesmal saß keiner da und lächelte mir zu.

... Nur der Teddy auf dem Bett, der scheinbar die Arme so hielt als würde er mich umarmen wollen ... 

 

27.8.07 22:48


Aufregung

Nun ist es mitten in der Nacht, 3 Uhr, und ich habe nichts besseres zu tun als am Computer zu sitzen und darauf zu warten das die Zeit vergeht. Meine Schwester schläft hinter mir auf dem Bett und schnarcht ... im Fernsehen läuft die Wiederholung der Oliver Geissen-Show und mir tun die Augen weh. Außerdem bin ich aufgeregt ... und wie ... es sind nun noch 25 Stunden bis zu dem Moment ...

Welch Ironie des Schicksals das es überhaupt so gekommen ist wie es nun ist. Eine Reihung merkürdiger, aber wunderschöner, Zufälle? Hat jemand seine schützende Hand über uns gelegt und gibt acht? Seltsame Zufälle, dabei fing alles so harmlos an und anfangs dachte keiner das es einmal soweit kommt, es war nahezu ausgeschlossen. Einen Monat lang schrieben wir, einen Monat später war alles anders ... Und nun? In einem Tag sitze ich am Bahnhof und werde zittern.

Wie soll ich das nur anstellen? Was, wenn ich irgendetwas falsch mache?

Still feels like the first time, to stand here by your side, together regardless, we'll walk through the darkness, Still feels like the first day of my life.
 

24.8.07 03:11


Angst

Eben gerade erst bereit für das Bett gemacht. Komme ins Zimmer und sehe einen Horrorfilm laufen. Obwohl ich weiß das er mir wieder Angst machen wird sehe ich ihn an. Und wozu? Um mir was zu beweisen? Das einzige was ich mir bewiesen habe ist, das ich recht in meiner Annahme hatte. Doch meine Angst ist nicht mehr so groß ... nicht nachdem ich eben eine Wii-Nachricht bekam. Ich kann seine Nähe förmlich spüren ... Nun werde ich die Augen schließen und in meinen Träumen gleich bei ihm sein ...
19.8.07 00:51


Klärung

Endlich ... Endlich habe ich es hinter mich gebracht. Es meinen Eltern gesagt, es meiner Mutter gesagt. Ich bin froh es endlich hinter mich gebracht zu haben. Gestern hat er es seinen Eltern gesagt. Schon komisch das man so aufgeregt ist es den Eltern zu sagen wo es doch um eine schöne Sache geht, man die Eltern doch schon sein Leben lang kennt und eine Reaktion zirka abschätzen könnte. Wozu also die ganze Aufregung?

Wie dem auch sei. Nun steht es fest. Nächstes Wochenende ... unser erstes Treffen. Ich kann gar nicht sagen was überwiegt - Die Freude oder die Aufregung. Wohl ein Mischmasch aus beiden. Noch gut eine Woche bis dahin ... und ich weiß nur zu gut wie schnell die Zeit vergeht und das mich jede Sekunde dem Treffen näher bringt ... So aufgeregt war ich noch nicht einmal als kleines Kind an Heiligabend. Wie schlimm wird es erst dann in einer Woche sein? Ich hab Angst ...

Another you and me, another revolutionary heavenly romance, waiting for the last waltz, and so it seems, we won't find the solution, confusion leads the dance, we're waiting for the last waltz ...

16.8.07 23:36


Romantik

Heut Nacht ist wieder so ein Moment ..., so ein Punkt, an dem ich mich frage wer ich eigentlich bin. Bin ich ein emotionaler Mensch? Kann ich romantisch sein? Ich denke ... ich kann schon, wenn ich will, aber ich übertreib es nicht, verlier die Realität nie aus den Augen. Das ist es was viele an mir bewundern, aber ist das denn auch wirklich bewundernswert? Sie wollen doch nur hinter meine Fassade schauen. Sie sagen ich wirke auf sie geheimnisvoll und undurchsichtig ... Das ist es wohl was einen Menschen spannend macht. Aber Spannung kann doch bei weitem nicht alles sein. Gibt es nicht viel mehr was einen Menschen ausmacht? Was ist mit den Gefühlen, den Sehnsüchten, den Wünschen oder mit den Vorstellungen die viele hegen? Das sind doch alles Dinge die hinter der Fassade sind. Ich meine, kein Mensch rennt draußen durch die Straßen und schreit seinen Herzenswunsch laut durch die Massen. Wie kann jemand also nur die Fassade eines Menschen mögen? Es gibt (Gott sei Dank?) nur Wenige die mich wirklich kennen. Vielleicht 2 oder 3 ...

Woher kommt diese Verwirrung in mir? Ich rede vom großen Glück, doch verhalt mich wie ein Kind. Ich erinnere mich noch gut an damals ... Ich war immer sehr kuschelbedürftig, schon als kleines Kind, doch meine Eltern waren nie für mich da ... wenn sie überhaupt da waren. Mal ganz zu schweigen von meinem Ex-Freund Tom. Wir hatten uns damals gestritten, dann alles geklärt und alles war wieder gut ... dacht ich jedenfalls. Als ich ihn dann umarmen wollte hat er mich weggeschubst und mir eine Schelle verpasst ... Dieser Moment hat mich scheinbar so geprägt das ... ach keine Ahnung was.

I wish you here tonight with me to see the northern lights
I wish you were here tonight with me
I wish I could have you by my side tonight when the sky is burning
I wish I could have you by my side

11.8.07 23:44


Shot

Tonight we escape, just you and me, we’ll find our peace, somewhere across the seas. Enough of the fright, enough of the fuss, I’ll be awake if he finds us. Needless to say, I’ll stand in your way, I will protect you and I’ll… I’ll take the shot, for you, I’ll be the shield for you, needless to say, I’ll stand in your way ...

Ein Lied was zur Zeit in der Dauerschleife bei mir läuft. Ich habe es gestern unterwegs in der U-Bahn, in der S-Bahn und in der Straßenbahn gehört. Laut aufgedreht, mir war egal ob die anderen nun mithören konnten oder nicht. Sonst ist es mir unangenehm, wenn andere wissen was ich höre, erstrecht wenn ich es hundert mal hintereinander höre. Den Text ... ich liebe ihn, denn nichts könnte mein Fühlen besser beschreiben.

Der Tag gestern war sehr anstrengend. Es war heiß als wir über den Kudamm liefen. Man kann sich dort vor Angeboten kaum retten. Ob man nun direkt angesprochen wird mit "Ficken?", ob einen an den Arsch gefasst wird oder ob man direkt zur Toilette gezerrt wird ... Sowohl der Erste, als auch der Zweite haben sich eine Schelle gefangen. Auf dem Weg zu meiner Freundin begann es dann auf halber Strecke zu gewittern ... das Wasser in der U-Bahn Station stand 10cm hoch ... und ich mitten drin unter dem Groll des Himmels.

Auf meine Mutter hab ich auch schon wieder Hass. Nach jedem Gespräch mit ihr hab ich das Gefühl von aller Welt total unverstanden zu sein ... Aber ich bin es nicht und ich bin nicht mehr allein ...

I’ll take the shot, for you, I’ll give my life, for you, I’ll make it stop, I’ll take the shot for you ...

http://youtube.com/watch?v=b6L42fF7MI4

 


 

9.8.07 23:01


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